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Gastronomie

Chillfood

Monika Chris und Jerry von Chillfood habe ich kennengelernt als ich noch bei Blasercafe gearbeitet habe. Dieser Abend ist mir noch sehr schön in Erinnerung. Das Rösterei- Team war für die Getränke zuständig und Chillfood für das Essen.

Es wurden verschiedene Häppchen serviert, die auf dem Feuer zubereitet wurden und Monika hat mir auch immer etwas gebracht. Es war köstlich.
Gegen den Schluss gab es noch eine Spirituose die flambiert wurde. Diese Flamme war unglaublich schön anzusehen.

Ich hatte lange keinen Kontakt mit Chillfood, weil ich nicht an einem Anlass war und ich auch nicht mehr bei Blasercafe bin. Doch diesen Sommer starteten sie ein PopUp an der Aare in Bern. Ich habe es gesehen und sofort Yvonne mobilisiert mit mir dort hin zu gehen.
Als mich da Jerry fragte, wo ich jetzt arbeite habe ich im erklärt, dass ich nicht mehr bei Länggass-Tee bin und ich im Herbst in die Weinlese will. Er hat mich gefragt ob ich nicht bei ihnen als Freelancerin an dem Catering arbeiten will.

Gesagt – getan. Ich habe ein paar Abende im Popup mitgeholfen. Letztens war dann auch ein Catering, an dem ich dabei war.

Man ist ein Teil vom Event, auch wenn man arbeitet. Das Draussen sein und das Feuer gibt eine wunderbare Stimmung. Es ist auch faszinierend den drei zuzusehen, wie sie mit viel Herzblut ihre Produkte beschreiben und sie es geniessen die Leute zu verwöhnen.

Sobald die Feuer angezündet werden, liegt ein besonderer Zauber in der Luft. Man zündet die Kerzen auf den Tischen an und wartet auf
die ersten Gäste. Das ist immer ein schöner Moment.

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Gedanken

Begegnungen

Heute ist mein freier Tag. Mir ist wichtig, mich einmal in der Woche aus meinen Pflichten raus zu nehmen.
Mein Tag startete in Langnau bei Regi im Shiatsu. Sie ist super und die 1,5 Stunden fühlen sich wie am Strand an einem wunderbaren blauen Meer an.

Wir gingen noch zusammen Mittagessen und ein bisschen quatschen. Natürlich handeln auch da die Gespräche meistens über Wohlbefinden und Gesundheit.
Es ist sehr ein persönlicher Austausch, den ich gerne mag. Wie es so ist, wenn man im «Elite» (so hiess mal das Kaffee. Jetzt heisst es eigentlich Käpten Holger, aber ich sag noch gerne Elite) sitzt trifft man auch auf Menschen, die man schon lange nicht mehr gesehen hat.
Das war heute Karin. Sie ist auch in einem Wandel durch neue Lebensumstände und wir haben über gutes und beängstigendes in diesen Zeiten gesprochen. Es war schön sie mal wieder zu sehen.

Auf dem Nachhauseweg ist der Zug ausgestiegen und die Reisenden mussten sich über eine Umleitung informieren.

Ich bin einer jungen, alleinerziehenden Mutter begegnet, die auf dem Weg zur Arbeit war.
Unser gemeinsamer Weg führte über Münsingen nach Bern und so hatten wir auch etwas Zeit zum Reden. Es war sehr schön. Seit der Maskenpflicht sind die Leute nicht mehr so kommunikativ. Also ich stelle dies fest, weil auch auf dem Weg nach Zürich die Leute nicht mehr so offen sind. Das war vor Corona etwas anders.

Jedenfalls konnten wir auch sehr persönliches reden. Sie erklärte mir was sie so beschäftigt und ich habe über meine neue Situation gesprochen.

Ich hatte in meinem Leben schon oft das Glück solche Begegnungen zu haben, meistens bei der Arbeit, aber auch sonst sind mir Menschen begegnet, mit denen kurz ein sehr persönlicher Austausch möglich war. Ich bin dankbar für solche Momente und es tut mir grad sehr gut.

Ein etwas älteres Bild..In meiner Fotogalerie gefunden.
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Gedanken

Entscheidungen

Seit September arbeite ich nicht mehr bei Länggass-Tee, das war für mich keine einfache Entscheidung. Ich bin geprägt von Mustern, dass man einen 100% Job haben und fleissig sein muss. Ich liebe es zu arbeiten und ich mag es, wenn es etwas zu tun gibt.

Diesen Frühling hat sich viel bei mir geändert. Mir wurde früh klar, dass die Reise nach Ecuador nicht möglich sein wird. Auch unsere Freunde in Griechenland konnten wir nicht treffen. Es wären Ferien gewesen und doch auch etwas Arbeit. In Griechenland hätten Wände streichen und eine Brauerei aufbauen auf uns gewartet, und in Ecuador die Kaffeeernte.

Ich kann es noch nicht in Worte fassen, warum ich diese Entscheidung getroffen habe, was genau die Motivation ist dazu. Doch fühlt es sich gut an zurzeit nicht nur an einem Ort fix zu arbeiten.

Heute hat mir Aline leider mitgeteilt, dass ihr Projekt nicht realisiert werden kann. Durch Corona ist es zu unsicher.

Es ist schade, ich hätte gerne mit ihr gearbeitet. Wie damals in der Rösterei, gemeinsam an der Bar und natürlich täglich ihre Kochkünste kosten. Das wäre schön gewesen.

Ich habe nicht mehr so starke Ängste, zu versagen oder keine neue Stelle zu finden. Doch traurig bin ich, dass 2020 so viele Dinge, die mir Spass gemacht hätten, nicht möglich waren.

Manchmal ist es wie bei diesem Kind…
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Ecuador Gedanken Natur

Verena und Henrry

Wie beschreibt man Menschen, die einem wichtig sind? Mit Adjektiven? Mit Anekdoten? Mit Geschichten?
Gerade jetzt, wo ich diesen Sommer nicht bei ihnen sein konnte, spüre ich wie wichtig sie für mich sind. Ich bin gerne dort.
Sie sind ein wichtiger Teil in meinem Leben und dafür bin ich sehr dankbar.

Es sind viele kleine Dinge, die so gut tun und die mir jetzt fehlen. Verenas Lachen und ihre positive Energie. Henrrys leuchtende Augen, wenn wir über die Kaffeebäume schauen.

Verena und Henrry machen am Sonntag immer einen Spatziergang, meistens durch die Hakuna Matata um zu sehen wie weit die Kirschen schon sind und wo in der folgenden Woche gepflückt werden muss.
Dieses Video schaue ich mir an Sonntagen immer gerne an…

Eines meiner lieblingsbilder (mit dem Handy gemacht)
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Ecuador Finca Maputo Kaffee Natur

Es geht los!!

Das Crowdfunding!

Nachdem wir den Antrag bei der Plattform gestellt haben, mussten wir noch warten und ein paar Änderungen durchführen. Doch heute seit 12:00 am Mittag ist das Projekt online.
https://wemakeit.com/projects/finca-maputo-ecuador

Jetzt heisst es alle informieren und den Link teilen.

Falls ihr fragen habt zu Finca Maputo oder auch zum Projekt bin ich gerne für Euch da.

Auch werde ich noch mehr Bilder hochladen, damit ihr etwas Finca erleben könnt.

Ich danke Euch schon im Voraus für Eure Unterstützung.

Die Enkelkinder von Henrry
Kaffeeblühte Varietät Typica
Blick von der Finca
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Ecuador Finca Maputo Kaffee

Crowdfunding

Das Video ist gemacht, die Goodies sind geschrieben, das Projekt ist hochgeladen. Jetzt müssen wir auf die Bestätigung von der Plattform warten.

Ich bin etwas nervös und hoffe sehr das wir das Projekt erfolgreich machen können.

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Natur Wein

Wümmet Gespräch

Am Sonntag 4.10.2020 war der letzte Weinlese-Tag bei Stephan Herter.
Er hatte insgesamt fünfmal zur „Wümmet“ aufgerufen und ich war viermal dabei.
Für mich war es mehr als Ablenkung gedacht, oder ein wenig als Ersatz für die Kaffeeernte, und nicht um mit Menschen in Kontakt zu kommen.

Wir wurden immer zu zweit eingeteilt, so dass man sich während der Wümmet etwas unterhalten konnte.
Ich hatte jedes mal sehr spannende Gespräch.
Das war auch bei Markus Simmler und bei Coni Hiltebrand so.
Die Gespräche waren immer sehr tief und schön.

Jede Begegnung in dieser Zeit hat mir sehr gut getan. Jede Begegnung hat mir Mut gegeben, dass ich eine gute Entscheidung getroffen habe und ich diesen Weg wagen soll.
Jede Begegnung berührt mich immer noch sehr und gibt mir viel Energie.
Jedes Gespräch war wunderbar und ich bin dankbar für diesen Austausch.

Wahrscheinlich werde ich die meisten Menschen erst wieder bei der nächsten Wümmet sehen, oder vielleicht mal in der Besenbeiz oder falls Stephan eine Degustation macht.

Danke für diese Zeit, eure Geschichten und Erlebnisse und danke für die Offenheit und die Momente!

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Ecuador Finca Maputo Kaffee

Eine Tasse Kaffee

Der Herbst ist da und ich geniesse eine Tasse Finca Maputo Kaffee.
Wie das?
2009 an der Kaffeeweltmeisterschaft in Köln, haben Tinu Silou und ich einen Infrarot Kaffeerröster namens Gene Roasting entdeckt, der 300 Gramm Kaffee pro Röstvorgang verarbeiten kann.
Seit dann röste ich – mal mehr, mal weniger – meinen eigenen Kaffee.
Immer 200 Gramm… und meistens kommt der Kaffee gut.

Und ich habe noch zwei Tüten Rohkaffee, die mir Verena im letzten Jahr mitgegeben hat.
Nun trinke ich diese Tasse Kaffee und denke an Ecuador.

Es war damals eine gute Investition diesen kleinen Röster zu kaufen und obwohl es mittlerweile bessere oder moderne Geräte gibt, möchte ich ihn nicht ersetzen.

Ich bin dankbar, dass ich immer wieder ein Stück Ecuador in meiner Tasse geniessen kann und an solchen Tagen, an denen ich mehr Heimweh habe, geniesse ich es um so mehr.

Selber gerösteter Sidra Finca Maputo Ecuador
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Barista Kaffee

Coffee in good Spirit

Solange sie noch online ist!

Die Rangliste CIGS 2011 in Maastricht

Beim durchstöbern der CIGS Webseite bin ich auf die Vergangenen Ranglisten gestossen.
2011 belegte ich an der Weltmeisterschaft in Maastricht den 13. Platz.
Ich denke gerne an die Zeit zurück, es waren lehrreiche Erfahrungen.

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Ecuador Finca Maputo Kaffee

Kaffee Geschichte

Die ersten Kaffees sind versprochen, was eine grosse Freude ist.
Das schöne, wenn sich ein Röster für ein Lote interessiert ist, dass ich fast zu jedem meine eigene Geschichte habe.
Zum Beispiel der SL-28 (das ist die Varietät) in der Hakuna Matata (das ist die Finca).

Als ich 2014 dort war hatten wir noch eine kleine Postcosecha (eine Ernte nach der Haupt Ernte).
Marie-Esther und ich hatten den Auftrag den kleinen Rest von diesem
SL-28 zu pflücken.

Marie-Esther war natürlich in kurzen Hosen und Flipflops unterwegs. Weil ich ja auch schon einige Monate zu Besuch war dachte ich, ich könne doch dasselbe tun.
Ich habe ziemlich gelitten!
Die Stechfliegen hatten ihre Freude an mir und das mit den Flipflop war auch nicht so die beste Idee…

Jedenfalls pflückten wir 70 kg Kaffeekirschen. Und weil das nicht so viel war machten wir einen Natural daraus. (Die Kaffeebohnen trocknen in der Kirsche und werden danach aus der trockenen Schale gelöst.)

Verena hat mir dann im Oktober, als sie in die Schweiz kam, 250gr gerösteten SL-28 Natural mitgebracht.
Die leere Tüte habe ich immer noch.

Nun ist dieses Jahr der SL-28 washed versprochen und meine Freude ist gross. Ich bin gespannt, wie er schmecken wird, denn diesen Sommer konnte ich die Kaffees nicht in Ecuador cupen.
Ich muss geduldig sein und warten bis er nach Europa kommt.

So kommt mir manchmal eine kleine Geschichte in den Sinn, wenn ich die Namen der Lotes lese oder wieder ein Kaffee reserviert wird.

Das sind Kaffeekirschen die schon einige Wochen trocknen. Auf so genannten Cama Africana. Unterhalb des Hauses von Verena und Henrry